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Überfüllte Räume, Löcher als Toiletten und Parasiten im Gemäuer – die Männerpsychiatrie Nimbo in Bouake muss dringend umgebaut werden. Der Freundeskreis St. Camille konnte die Stadt Reutlingen, die deutsche Partnerstadt von Bouaké, für das Sanierungsprojekt gewinnen. 40 000 Euro stammen aus einer Bouaké-Spende der Firma Danzer. Das Geld wird von der Stadt Reutlingen verwaltet. Weitere 20 000 Euro an Fördermitteln kommen von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg.

In drei Bauabschnitten werden im Zentrum für psychisch kranke Männer Duschen und WCs installiert sowie Küche und Schlafräume renoviert. Auch ein neuer Schlafkomplex ist geplant. Ausgelegt ist das Zentrum für 100 Personen. Heute leben dort knapp 300 Patienten und rund 20 Mitarbeiter. Die Arbeiten wurden im Frühjahr 2012 abgeschlossen.

Im Bild:
Die Stadt Reutlingen übernimmt die Patenschaft für die Erweiterung und Renovierung der Männerpsychiatrie von St.Camille in Bouake. Anfang Mai 2010 empfing Kulturbürgermeister Robert Hahn den Gründer von St.Camille Gregoire Ahongbonon.

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Personeller Wechsel bei der Jahreshauptversammlung 2019: Petra Zimmermann-Steinhart wird Zweite Vorsitzende. Der Vereinsgründer Wolfgang Bauer wird zum Ersten Vorsitzenden gewählt und löst somit Rudolf Hausmann ab, der sich nach vielen Jahren an der Spitze des Freundeskreises St. Camille von seinem Amt verabschiedet. Reinhold Eisenhut übernimmt ebenfalls den Zweiten Vorsitz und Angelika Kobilke fängt als die neue Geschäftsführerin an.