Kampf den Ketten – Hilfe für psychisch Kranke in Westafrika
Das Leid psychisch Kranker ist nirgendwo so groß wie in Westafrika. Zehntausende Menschen werden in den Dörfern der Elfenbeinküste und dem Benin in dunkle Verließe gesperrt oder an Baumwurzeln gekettet. Sie leiden unter Demenz, Schizophrenie und anderen seelischen Krankheiten. Die Gesellschaft hat Angst vor ihnen. Die Gesunden glauben, die Kranken seien von Dämonen befallen; von ihnen wollen sie sich befreien.
Wir versuchen, diesen Elendsten der Elenden zu helfen. Die staatliche Entwicklungshilfe ignoriert sie, auch die großen deutschen Hilfsorganisationen. Keine Caritas engagiert sich für sie und keine World Vision. Psychisch Kranke in Afrika sind für niemanden ein Thema.
Unser Partner, die katholische Organisation St. Camille de Lellis und ihr Direktor Gregoire Ahongbonon, sind die einzigen, die die Kranken von ihren Ketten befreien und sie in eigens gegründeten Therapiezentren aufnehmen.
10 000 Menschen hat St. Camille seit Beginn seiner Arbeit behandelt. Unser Freundeskreis in Deutschland hilft mit der Lieferung von kostspieligen Psychopharmaka. Bleiben diese Lieferungen aus, drohen vielen der Patienten ernsthafte Rückfälle.